Boden – eine endliche Ressource

In der heutigen Zeit steigt die Brisanz um das Thema „Boden“ zunehmend. So wurde auf dem Welternährungstag 2012 erstmals in die Öffentlichkeit getragen, dass fruchtbare Böden eine begrenzte Ressource sind. Durch Eingriffe des Menschen in ganze Ökosysteme gehen große Flächen an wertvollen Erden verloren. Durch die Rodung von Wäldern verliert der Boden seine Stabilität und erodiert durch Wasser und Wind zunehmend. China ist von dieser Erosion besonders stark betroffen, da riesige Areale freiliegen und eine große Angriffsfläche zur Erosion biten. Des Weiteren werden durch Überdüngung Mikroorganismen getötet, die zur Aufbereitung von Böden nötig sind.

Da die Zahl der Menschen immer weiter zunimmt, steigt auch die bebaute Fläche. Um diese Flächen zur Bebauung zu schaffen, werden freiliegende und teilweise ertragreiche Böden mit Gebäuden bebaut. Dieser Prozess hat zur Folge, dass die Fläche der fruchtbaren Erden noch weiter abnimmt.

In Teilen der Erde findet eine zu starke Nutzung der Böden statt, da die wachsende Zahl der Bevölkerung zur Folge hat, dass mehr Nahrung bereitgestellt werden muss. Man versucht in möglichst geringer Zeit maximale Erträge zu erzielen. Dadurch sinkt die Aufnahmefähigkeit der Böden für Wasser und Mineralien. Der Prozess der Übersäuerung tritt ein. Die Folgen des Klimawandels sind auch im Bodenbild zu sehen – Die immer weiter ansteigenden Temperaturen und nicht ausreichende Gegenmaßnahme haben zu Folge, dass die Böden immer weiter versanden und nicht mehr für den Ackerbau nutzbar sind. Diese Vorgänge lassen sich folgendermaßen beziffern: Jedes Jahr verlieren wir pro Kopf drei Tonnen fruchtbarer Erde. weiterlesen »